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Briefmarken 2019 – aktuelle Briefmarken

Ein Ausblick auf die Briefmarken 2019: Sondermarken, Zuschlagsmarken und beliebte Serien

Das Sonderpostwertzeichenprogramm für das Jahr 2019 steht fest und es können, wie gewohnt Briefmarken aus einem weiten Themenfeld erwartet werden. Sammler sowie Nicht-Sammler können sich auf die Fortführung beliebter Briefmarken-Serien, wie die „Leuchttürme“, aber auch auf neue Serien, wie die „Kleinen Helden der Kindheit“ freuen. Es werden wieder tollen wohltätigen Einrichtungen Briefmarken gewidmet und auch bedeutende Jubiläen, wie das 100-jährige Bestehen der Volkshochschule, werden selbstverständlich wieder mit Sonderpostwertzeichen gewürdigt.

Vorschau auf die Sonderbriefmarken 2019

Das Sondermarkenprogramm 2019 steht im Zeichen bedeutender geschichtlicher Ereignisse und großer Frauen. Vor 100 Jahren, am 19. Januar 1919, war es Frauen zum ersten Mal erlaubt, wählen zu gehen oder selbst gewählt zu werden. Diesem ersten wichtigen Schritt zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen wird 2019 eine besondere Briefmarke gewidmet – „100 Jahre Frauenwahlrecht“. Das Jahr 1919 war aber nicht nur die Geburtsstunde des Frauenwahlrechts, sondern auch das Geburtsjahr von zwei bedeutenden Frauen der Politik – Annemarie Renger und Hannelore „Loki“ Schmidt. Des Weiteren werden die „Weimarer Reichsverfassung“ als erste demokratische Verfassung und die erste Mondlandung als bedeutende Ereignisse der Geschichte mit einer Briefmarke gewürdigt.

Zuschlagsmarken mit Olympiamomenten und Fledermäusen

Zuschlagsmarken, oder auch Plusmarken dienen zur Unterstützung verschiedener wohltätiger Einrichtungen. Auch in diesem Jahr werden mit Motiven aus Grimms Märchen und der Olympiageschichte, neben der Wohlfahrt und der Jugend, auch der „Stiftung für Philatelie und Postgeschichte“ Zuschlagsmarken gewidmet. Wie Sie sich vermutlich vorstellen können, hat uns das als Briefmarken Unternehmen sehr gefreut. Erkennen können Sie Zuschlagsmarken übrigens an einem kleinen Plus (+), mit dem der Zuschlag hinter dem normalen Portowert gekennzeichnet ist.

Weiterführung beliebter Briefmarken-Serien der letzten Jahre

Beliebte Serien, wie „Tierkinder“ und „Deutsche Fernseh-Legenden“ werden zur Freude der Philatelisten mit tollen Motiven weitergeführt. Die diesjährige Ausgabe der „Deutschen Fernseh-Legenden“ wird der Musiksendung Beat-Club gewidmet, die als erstes englischsprachige Künstler ausstrahlte und so von 1965 bis 1972 eine ganze Generation prägte. Von den bei Sammlern beliebten Serien „Automobil-Klassiker“ und „Burgen und Schlösser“ müssen wir uns 2019 leider verabschieden, aber mit den Serien „Himmelserscheinungen“ und „Kleine Helden der Kindheit“ hat der Programmbeirat würdige Nachfolger gefunden, denen sogar je zwei Postwertzeichen gewidmet werden sollen.

Briefmarken Neuerscheinungen 2019 – Briefmarken bei Richard Borek online kaufen

Die Zeiten des langen Anstehens bei der Post oder anderen Verkaufsstellen und die Enttäuschung, keine der Sondermarken mehr erhalten zu haben, sind vorbei. Verpassen Sie nie wieder einen der Höhepunkte des Sonderpostwertzeichenprogrammes des Bundesministeriums der Finanzen. Bestellen Sie sich Ihre Briefmarken Neuerscheinungen 2019 auf unserer Website www.borek.de bequem nach Zuhause.

Die Briefmarken Neuerscheinungen aus der Bundesrepublik Deutschland finden Sie auf unserer Website www.borek.de/neuheiten-deutschland

   

 

Briefmarken Januar 2019

 

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2. Januar 2019 „Tierkinder: Waschbär“

Kaum ein Tier polarisiert so stark wie der Waschbär. Beobachtet man die Tiere, ist man berührt von ihrem possierlichen Auftreten. Doch wehe, wenn man einen dieser Kleinbären als ungebetenen Untermieter im Dach oder dem Schuppen hat. Schnell entpuppt sich der Einwanderer aus Nordamerika als echte Plage. Die Deutsche Post bezieht mit ihrer neuen Tierkinder-Ausgabe vom 2. Januar 2019 Stellung, indem sie den Waschbären von seiner entzückenden Seite zeigt.

Seit vielen Jahren appellieren die Briefmarken der Serie „Tierkinder“ an die weichherzigsten Instinkte der Postkunden – und die ihrer Kinder. Streng dem Kindchenschema folgend, bezaubern Kulleraugen den Betrachter. So auch bei der aktuellen 90-Cent-Sondermarke mit den zwei Waschbärenkindern, die an einem Ast Klimmzüge üben. Geboren werden die Bärenbabys nach gerade einmal zwei Monaten Tragezeit. In der Regel sucht sich das Weibchen für die Geburt einen geschützten Raum in Form einer Höhle – oder eines Dachbodens. Ein Wurf besteht meistens aus drei ungefähr zehn Zentimeter langen Welpen, die blind und mit einem gelblichen Flaum bedeckt sind. Die nur 65 bis 70 Gramm schweren Babys werden zwei Monate lang gesäugt, bis sie genug Kraft haben, erstmals die Wurfhöhle zu verlassen. Noch weitere zwei bis drei Monate dient die Muttermilch als wertvolle Ergänzung, dann bereiten sich die abgestillten Tierkinder langsam auf die Trennung von der Mutter vor. Im Herbst wird diese dann vollzogen. Die jungen Männchen machen sich auf Wanderschaft, damit sie im nächsten Frühjahr ein Weibchen für die Paarung finden, während die jungen Weibchen häufig in der Nähe ihrer Mutter bleiben. Sie können sich auch langfristig ein Revier teilen. Dann treffen sie sich mitunter an gemeinsamen Schlafplätzen und Futterstellen. Männchen bilden hingegen eigene lockere kleine Gruppen aus, in denen sie bis zum Frühjahr miteinander leben. Dann allerdings wird jeder Waschbär zum Einzelkämpfer. Ausgewachsene Waschbären können, abzüglich des buschigen Schwanzes, bis zu 70 Zentimeter lang und 13 Kilogramm schwer werden. Die meisten Exemplare liegen aber deutlich darunter.

In Europa sind Waschbären Neozoen, also neu eingeführte Lebewesen. Die meisten stammen von geflohenen Tieren aus Pelzfarmen ab, einige wurden absichtlich ausgesetzt. In Hessen etwa erfolgte dies 1934 „zur Bereicherung der heimischen Fauna“ durch den Freiherrn von Berlepsch. Rund um den Edersee vergrößerte sich die Population schlagartig. Heute leidet insbesondere die Stadt Kassel unter einer regelrechten Waschbärenplage. Deutschlandweit wurden die Bestände in den 1950ern auf unter 300 Tiere geschätzt, 1970 waren es bereits 70.000, und heute leben vermutlich eine halbe Millionen Waschbären in der Bundesrepublik. Durch ihren relativ häufigen Kontakt zu Menschen sind die neugierigen Tiere meist nicht besonders scheu. Dennoch wird dringend abgeraten, die Wildtiere zu füttern oder zu streicheln. Waschbären können Krankheiten übertragen, und da sie nicht domestizierbar sind, besteht stets die Gefahr eines unvermuteten Bisses. Also beschränkt man sich besser darauf, die niedlichen Tierkinder zu betrachten, wenn sie wie auf der Briefmarke vom 2. Januar 2019 herumturnen – und sie dann zu vergrämen.

 

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2. Januar 2019 „Schätze aus deutschen Museen: Caspar David Friedrich – Der einsame Baum“

Am 2. Januar 2019 setzt die Post die beliebte Briefmarkenserie „Schätze aus deutschen Museen“ fort. Für die neue Ausgabe wurde ein Werk des wohl wichtigsten deutschen Vertreters der Romantik ausgewählt. Caspar David Friedrichs „Der einsame Baum“ stammt aus dem Jahre 1822 und ist Teil eines Diptychons und hat das Format 55 x 71 Zentimeter. Das Schwesterbild ist das berühmte Gemälde „Mondaufgang am Meer“.p>

Auf „Der einsame Baum“ ist eine weite Wiesenlandschaft mit kleinen Weihern zu sehen, die sich bis zu den Bergen am Horizont erstreckt. Verborgen in den kleinen Baumgruppen sieht man die Schornsteine einiger Dörfer und Gehöfte rauchen. Zwischen den vom letzten Morgenrot leicht getönten Wolken schimmert ein kleines Stück blauer Himmel. Im Zentrum aber erhebt sich der Baum. Es handelt sich um eine alte Eiche, die, obschon an der Spitze gebrochen und von abgestorbenen Ästen gekrönt, gleichwohl im unteren Bereich des Stammes kräftige grüne Äste trägt. Caspar David Friedrich hat mit dieser Bildkomposition eine Verschmelzung von Diesseits und Jenseits geschaffen. Der Baum verbindet alle Motivebenen, von der sein Spiegelbild reflektierenden Wasserfläche bis zu den Berggipfeln, zwischen denen er seine abgestorbenen Zweige emporreckt. Inmitten dieser kann man unschwer ein Kreuz erkennen, das wiederum kompositorisch in der Landschaft von einer von Menschenhand errichteten Kirche aufgegriffen wird. Im Gegenzug zum Glockenturm ist die Eiche aber Gottes Werk.

Die Kunstgeschichte hat versucht, die Entstehung des Werks nachzuvollziehen und Bilddetails zu verorten. Es gibt Hinweise auf die mecklenburgische Landschaft bei Breesen, wo Friedrichs Schwester eine Weile gewohnt hatte. Die Höhenzüge im Hintergrund der Landschaft lassen sich auf verschiedenen Skizzen und Zeichnungen entdecken, und die Eiche selbst hielt bereits 1806 Einzug in das Werk des Malers, damals freilich noch als Zeichnung mit dem Titel „Eichenbaum mit Storchennest“. Aber selbst der einzelne Baum links und die Gruppe rechts bannte der Künstler schon vorher auf Papier. Ihre besondere Form muss ihm derart gefallen haben, dass er sie in das Ölgemälde übernahm. Das der Briefmarke vom 2. Januar 2019 zugrundeliegende Original befindet sich in der Berliner Nationalgalerie.

 

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2. Januar 2019 „100 Jahre Frauenwahlrecht“

Mehr als 17 Millionen Frauen drängten am 19. Januar 1919 an die Wahlurnen. Die neue Verfassung der Weimarer Republik hatte ihnen erstmals in der deutschen Geschichte das Wahlrecht zugestanden, und 80 Prozent der somit wahlberechtigten Frauen machten davon Gebrauch und beteiligten sich an den Wahlen zur Weimarer Nationalversammlung. Die aktuelle Sondermarke „100 Jahre Frauenwahlrecht“ vom 2. Januar 2019 gratuliert.

Der Weg bis zu dieser entscheidenden gesellschaftlichen Veränderung in Deutschland war lang. Schon seit Ende des 18. Jahrhunderts waren immer wieder mutige Frauen mit der Forderung an die Öffentlichkeit getreten, Frauen dieselben politischen Rechte einzuräumen. Das war revolutionär. Denn die Frau wurde damals oft noch nicht einmal als unabhängige Rechtsperson wahrgenommen. Sie war zuerst Mündel ihres Vaters, dann ihres Ehemanns. Im Falle einer Trennung besaß sie noch nicht einmal Rechte am gemeinsamen Eigentum. Mit der Forderung nach Gleichberechtigung rührten die Vorkämpferinnen an den Fundamenten der patriarchalischen Gesellschaft, die von den Männern häufig als ganz natürlich und gottgegeben dargestellt wurde. Als sich im Laufe des 19. Jahrhunderts Frauen in intellektuellen Zirkeln organisierten, wurden sie als „unweiblich“ verspottet. Doch die Idee war nicht mehr zurückzudrängen. In Großbritannien nahm die Debatte an Heftigkeit zu, und an der Schwelle des 20. Jahrhunderts sorgten die „Suffragetten“ für handfeste Auseinandersetzungen – nicht nur auf theoretischer Ebene. Die streitbaren Kämpferinnen um Emmeline Pankhurst beschränkten sich nicht auf passiven Widerstand oder öffentliches Rauchen, was damals ein Vorrecht der Männer war. Es gab eingeworfene Schaufenster, Bombenanschläge, Massenprügeleien und politisch motivierte Selbstopferungen. Die militante Frauenrechtlerin Emily Davison war im Gefängnis nach einem Hungerstreik zwangsernährt worden, hatte aus Protest einen Suizidversuch unternommen und warf sich 1913 schließlich beim großen Epsom-Derby vor das Rennpferd des Königs. Sie starb an den tödlichen Verletzungen.

Auch in Deutschland brodelte es. Der „Allgemeine Deutsche Frauenverein“ setzte sich für verbesserte Bildungschancen ein und forderte die „freie Entfaltung der weiblichen Arbeit“ – jenseits der wenigen für Bürgerfrauen akzeptierten Betätigungen als Gouvernante, Lehrerin oder Hauswirtschafterin. In Hamburg hatte sich der „Deutsche Verband für Frauenstimmrecht“ gebildet, der in seiner Satzung „das allgemeine, gleiche, geheime und direkte, aktive und passive Wahlrecht für beide Geschlechter zu den Gesetzgebenden Körperschaften und den Organen der Selbstverwaltung“ einforderte. Unterdessen kämpften auch in der sozialistischen Arbeiterbewegung Frauen gegen ihre Rechtlosigkeit. Alle diese Forderungen verschwanden im Zuge des Krieges ab 1914 vorerst aus der öffentlichen Wahrnehmung. Doch in der existenziellen Krise kehrten sich die Verhältnisse wie von selbst gänzlich um. Je mehr Männer an der Front verbluteten oder verstümmelt wurden, desto größer war die Rolle der Frauen im Alltagsleben. Nicht nur in den Fabriken ersetzten sie die fehlenden Arbeitskräfte, auch im Postdienst, im Öffentlichen Nahverkehr und erstmals in leitenden administrativen Positionen hielten Frauen die öffentliche Ordnung aufrecht. Der Rat der Volksbeauftragten, der nach der Novemberrevolution um eine gesellschaftliche Neuordnung bemüht war, konnte sich dieser Realität nicht verschließen. Das Wahlrecht wurde nun erstmals „für alle mindestens 20 Jahre alten männlichen und weiblichen Personen“ festgelegt. Zwar ist der Kampf um Gleichberechtigung auch im 21. Jahrhundert noch längst nicht ausgefochten, vor 100 Jahren wurde mit dem Frauenwahlrecht aber eine wichtige Hürde genommen.

 

 

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2. Januar 2019 „Der Schweinswal – gefährdete deutsche Walart“

Am 2. Januar 2019 greift die Post ein aktuelles Thema auf. Auf einer Briefmarke zu 45 Cent zeigt sie die einzige deutsche Walart: den gefährdeten Schweinswal. Aktuell ist das Thema Wale deshalb, weil Ende 2018 erneut Streit über Schutz und Jagd von Walen entbrannt ist. Während die traditionellen Walfangnationen wie Norwegen, Island und Japan nach wie vor auf eine Lockerung der Schutzauflagen drängen, sehen Umweltschützer das Überleben der Meeressäuger schon abseits des Walfangs derart bedroht, dass sie für die noch existierenden Bestände einen absoluten Fangstopp fordern. Brisant ist, dass mittlerweile manche Karibik- und Südseestaaten, für die der Walfang noch nie eine Rolle gespielt hat, für die Lockerung des Schutzes eintreten. Ihnen hat Japan Entwicklungshilfe versprochen, falls sie in den Konferenzen der internationalen Walkommission im Sinne des Walfangs stimmen.

In Deutschland spielte der Walfang einst eine wichtige Rolle. Die Fangflotten drangen regelmäßig bis in die Arktis vor. Nach dem Ersten Weltkrieg war die Nachfrage nach Walfett besonders stark. Als die skandinavischen Walfangnationen 1935 die Preise für Walprodukte deutlich erhöhten, baute Deutschland binnen weniger Jahre eine gewaltige Fangflotte auf. Sie war die drittgrößte der Welt und erlegte knapp 20.000 Wale in nur drei Jahren. Nach dem Krieg gab es keinen Walfang unter deutscher Flagge mehr. Die Kapitäne und ihre Besatzungen arbeiteten allerdings unter fremder Flagge weiter.

Die einzige in deutschen Gewässern vorkommende Walart ist der Schweinswal. Er ist mit einer Länge von unter zwei Metern der kleinste Zahnwal. Früher trug er auch die Namen „kleiner Tümmler“, oder „Meerschwein“. Letztere Bezeichnung stammt vermutlich von Beobachtungen der Wale beim Durchwühlen des Meeresgrundes nach Würmern, Schnecken und Krebstieren. Eigentlich bevorzugen sie aber Fisch. Ihre bevorzugten Jagdgründe liegen in Küstennähe. Wassertiefen bis zu 20 Metern sind ihr normales Revier. Gelegentlich sind sie aber im Herbst auch auf hoher See zu finden. Obwohl der Schweinswal in allen europäischen Ländern unter Schutz steht, gehen seine Bestände kontinuierlich zurück. Viele Wale verenden als Beifang in den Fischernetzen oder nachdem sie verletzt wieder ins Meer gesetzt wurden. Doch die größte Gefahr für den Schweinswal ist unsichtbar. Alljährlich gelangen unzählige Tonnen von Umweltgiften aus Industrie und Landwirtschaft in die Meere. Gerade die Ostsee verzeichnet hohe Konzentrationen in den Mündungsbereichen der großen Flüsse. Während Schwermetalle sich in den Organen der Wale anreichern und sie gegenüber Krankheitserregern schwächt, führen manche Chlorverbindungen zu Sterilität. Ein weiterer Faktor ist die Verlärmung der Meere. Schiffsverkehr, Munitionssprengungen, der Bau von Offshorewindanlagen und die Suche nach Bodenschätzen auf dem Meeresgrund sorgen für einen steigenden Lärmpegel, der die Tiere nicht nur verwirren, sondern sogar töten kann. Verlieren Wale ihr Gehör, sinken ihre Überlebenschancen massiv, da sie sich mithilfe von Schallwellen orientieren. Es steht zu befürchten, dass der Schweinswal bald aus deutschen Gewässern verschwunden sein wird. Daran wird die Briefmarke vom 2. Januar 2019 vermutlich nichts ändern.