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Numisbriefe

Wie entsteht ein 2-Euro-Numisbrief?

Ein Numisbrief ist eine Kombination aus einem Briefumschlag mit abgestempelter Briefmarke und eingelegter Münze. Aber bei genauerem Hinsehen ist jeder Gedenknumisbrief aus der Kollektion der 2-Euro-Numisbriefe Deutschlands und Europas ein komplexes Sammlerstück mit einer Vielzahl von interessanten Besonderheiten, die es zu entdecken gilt! Am Anfang steht die Ausgabe der offiziellen Münze. Jedes Euro-Land hat das Recht, jährlich 2-Euro- Gedenkmünzen herauszugeben. Diese sind im Gegensatz zu den wertgleichen Kursmünzen limitiert, d.h. ihre Prägezahl ist offiziell begrenzt. Die 2-Euro-Ausgabe aus Deutschland 2016 "Dresden" erschien z. B. in einer Auflage von 30 Millionen. Nur ein Bruchteil davon (0,03% bzw. 9999 Exemplare) erscheinen als Numisbrief.

Numisbriefe sind zeitgeschichtlich interessante Dokumente, die nur zu besonderen Anlässen erscheinen. Sie bilden einen einzigartigen und dabei ausnehmend vielfältigen Querschnitt durch die Geschichte und Kultur unseres Landes, Europas und der Welt. Sie sind echte "Zeitzeugen".

Welche Schritte erfordert es nun von der Entscheidung eines Ausgabelandes bis zum faszinierenden Sammelprodukt für Philatelisten und Numismatiker?

 

 

1.

So wie die Finanzministerien bzw. Zentralbanken der Länder ihre Münzausgabepläne langfristig planen, werden auch von Briefmarken Jahrespläne erstellt, aus denen hervorgeht, welche Themen und Anlässe mit Ausgaben gewürdigt werden. Im Idealfall erscheint zu einer Münzausgabe das passende  Postwertzeichen.

 

 

 

 

 

2.

Ist die nationale Entscheidung für die Ausgabe eines offiziellen Numisbriefes gefallen, werden Text und Layout des Umschlages erstellt. Auf der Briefrückseite erklärt ein informativer Text dem Sammler den Ausgabeanlass, darüber hinaus werden Münze und Briefmarke mit allen Details beschrieben. Die Zugehörigkeit zur Kollektion der 2-Euro-Numisbriefe Deutschlands und Europas wird durch das einheitliche Erscheinungsbild dokumentiert.

 

 

3.

Nach der Freigabe des Entwurfs erfolgt nun der Druck und die Stanzung für die später einzulegende Münze.

 

 

4.

Auf den fertigen Umschlag wird im nächsten Schritt die entsprechende Briefmarkenausgabe aufgebracht. Bei vielen Ländern sind thematische Sondebriefrmarken übrigens auch limitiert bzw. nur eine sehr begrenzte Zeit verfügbar.

 

 

5.

Der  amtliche Stempel, den das Produkt jetzt erhält, ist eine genauere Betrachtung wert: es handelt sich entweder um einen offiziellen Sonderstempel zum Ausgabeanlass von Briefmarke bzw. Münze, der nur wenige Wochen gültig ist, oder aber um einen Tagesstempel, der tatsächlich nur einen Tag lang verwendet werden kann. In jedem Fall wird jeder Gedenkbrief von der nationalen Poststelle per Hand mit dem Stempel versehen; dies erklärt bei der Betrachtung von mehreren Briefen einer Ausgabe mögliche kleine Abweichungen bei Positionierung und Farbe der Stempelung – und ist ein Beweis für die Echtheit und Individualität des Numisbriefes.

 

6.

Das Datum des amtlichen Poststempels bezeichnet gleichzeitigdas Ausgabedatum des Numisbriefes. Gestempelt wird maximal bis zur Erreichung der vorab definierten offiziellen Auflage.

 

 

 

 

 

 

 

 

7.

Erst jetzt – wenn die offizielle Briefmarke und der amtliche Stempel ordnungsgemäß aufgebracht und die Qualitätskontrollen durchgeführt sind, erfolgt die Nummerierung des Umschlages. Diese dokumentiert die strenge Limitierung des fertigen Sammelproduktes.

 

8.

Im nächsten Schritt wird die 2-Euro-Gedenkmünze in den Umschlag eingelegt. Um die Qualität dieser bankfrischen Münzoberfläche zu schützen, wird sie in einem separaten Arbeitsschritt vorab „geblistert“, das heißt von einer Kunststoffkapsel ummantelt.

 

9.

Nun sind die Bestandteile des offiziellen 2-Euro-Numisbriefes fast komplett. Vor der Auslieferung an die Vertriebsstellen erfolgt die finale Kontrolle durch die Ausgabestelle und die Stempelung des blauen Kollektionsstempels von Hand. Er zertifiziert den Numisbrief endgültig als offiziellen Bestandteil der Kollektion der 2-Euro-Numisbriefe Deutschlands und Europas.

 

 

 

 

 

 

 

 

10.

Da jeder Numisbrief in seiner jeweiligen Landessprache abgefasst ist, werden Übersetzungskarten in Deutsch beigelegt. So stehen dem interessierten Sammler alle Informationen zum neuen Numisbrief in seiner Sammlung verständlich zur Verfügung.

 

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß mit den 2-Euro-Numisbriefen Deutschlands und Europas.