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Der Sachsendreier

Sachsendreier

Der Sachsendreier, eigentlich Sachsen, drei Pfennig rot, ist das erste Postwertzeichen des Königreichs Sachsen und weltweit eine der bekanntesten Briefmarken

 

Die Entstehung des Sachsendreiers

Nachdem Bayern bereits die aufklebbaren Gebührenzettel eingeführt hatte, musste Sachsen nun als zweites deutsches Land nachziehen, da es dem Deutsch-Österreichischen Postverein angehörte. Somit ist Sachsen im Jahr 1850 das zweite deutsche Postgebiet mit Briefmarken.

Oberpostrat Schimpff ließ von einem Lithographen in Leipzig Muster und Probedrucke anfertigen, in Anlehnung an die bereits existierende Kreuzerbriefmarke Bayerns. Letztendlich wurde sich für ein rotes Motiv auf weißem Papier entschieden. Der Sachsendreier kam somit am 29. Juni 1850 heraus und hatte bereits ab dem 01. Juli 1850 bis ins Jahr 1867 Gültigkeit.

Dennoch gibt es einen entscheidenden Unterschied, der für Sammler heute sowohl Vor- als auch Nachteil ist. Der Sachsendreier war nach Veröffentlichung nicht für den Briefversand bestimmt, wie es beim Schwarzen Einser der Fall war. Stattdessen war die Briefmarke als Frankatur von Druckerzeugnissen vorgesehen. Dadurch wurde diese vom Versender zum Teil auf das Streifenband und auf die Erzeugnisse geklebt, sodass nichts herausrutschen konnte. Aufgrund dessen sind zahlreiche Briefmarken zerrissen, was nicht minder ein Grund für die Seltenheit der Briefmarke ist. Insgesamt wurden 500.000 Exemplare  in 8 Auflagen gedruckt, wovon allerdings 36.922 Stück ungenutzt verbrannt wurden.

Durch die 8 Auflagen die sich über ein Jahr erstreckten, sind die heute berühmten Farbunterschiede des Sachsendreiers entstanden. Das rot variiert von einem matten Ziegelrot über ein Karminrot bis zu einem Kirschrot. Die letzten beiden Farben sind hier die seltensten und somit auch die wertvollsten.

 

Echtheitsmerkmale des Sachsendreiers

Hier einige Punkte, die bei dem Erwerb grundsätzlich beachtet werden sollten:

  • In der  Linie unter dem "I" von "DREI" ist immer eine Lücke zu erkennen
  • Die Linie über "DR" ist meistens lückenhaft
  • Das "G" in "PFENNIGE" ist leicht nach unten versetzt
  • Im Hintergrundmuster ist unten rechts ein X in der Zeichnung zu erkennen
  • Der Abstand zwischen der Außen- und Innenlinie geht von unten nach oben auseinander
  • Quetschränder aufgrund des Buchdrucks müssen erkennbar sein
  • Der Druck scheint durch das gelbliche Papier durch (Bei Reparaturen nicht immer sichtbar)