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Briefmarken-Kostbarkeiten zur Auktion

Mai 2017

Verfolgt man das Auktionsgeschehen, ist ein ungebrochen starkes Angebot an Briefmarken-Kostbarkeiten zu verzeichnen. Seltene Erhaltungen und äußerst reizvolle Belege kommen im Mai 2017 bei der 94. Auktion des Hauses Gert Müller zum Ausruf. Gerade Altdeutschland und Deutsches Reich sind mit prächtigen Stücken vertreten. Manche werden garantiert Spitzenpreise erzielen, andere versprechen immerhin sammlerfreundliche Startpreise – die Ergebnisse können umso mehr mit Spannung erwartet werden.

 

Ausgewählte Altdeutschland-Lose

Bayerische Sensation

Bayerns kleinformatige Staatswappen aus dem Januar 1876 sind stets gesuchte Sammlerstücke und erzielen postfrisch ganz ordentliche Preise. Paare und Dreierstreifen zählen sicherlich zu den begehrtesten Stücken für ambitionierte Bayern- und Altdeutschland-Sammler. Doch im Mai 2017 erwartet die Bieter bei Gert Müller eine bayerische Sensation: den zinnoberroten Höchstwert zu 50 Pfennig im kompletten, postfrischen 60er-Bogen mit Zwischensteg. Der Bogen ist farbfrisch und tadellos erhalten. Sein Katalogpreis liegt im unteren fünfstelligen Bereich. Diese Rarität aus Bayerns Pfennigzeit wird in der Saalauktion zu gerade einmal 2300 Euro ausgerufen.

Einzelfrankatur aus Braunschweig

Ein wunderschöner Ortsbrief aus Braunschweig zeigt die extrem seltene tarifgerechte Einzelfrankatur zu ¼ Gute Groschen. Nur acht derartige Belege sind derzeit bekannt. Braunschweigs Nr. 4 ist allseits breitrandig, lediglich in einer Ecke leicht berührt. Dafür sind oben und rechts noch Teile der Nebenmarken zu erkennen. Vorderseitig trägt der Brief den Nummernstempel 9 mit kleiner Ziffer sowie einen Rahmenstempel in Blau vom Postamt am Bahnhof, auf der Rückseite ist ein blauer Ausgabestempel und eine „600“ zu erkennen. Ein solcher Beleg ist eine wahre Freude für Altdeutschland-Sammler und Spezialisten. Der Ausruf liegt bei runden 5000 Euro.

Hamburger Seltenheit

Aus dem Norden stammt ein weiteres Prachtexemplar, das vor allem aufgrund seiner außergewöhnlichen Stempelkombination zu einem Spitzenpreis angeboten wird. Der mit einem halben Schilling frankierte Beleg nach Altona trägt eine gut gezähnte, farbfrische Nr. 10, entwertet mit einem blauen Zweikreisstempel „Hamburg ST.P. 11.12.67“. Beigesetzt ist ein Zweikreis „Hamburg 11.12“. Auf der Rückseite prangt hingegen der seltenste und kostbarste Stempel aus Hamburg, ein Einzeiler „Wandsbecker Chaussee“ in Blau mit handschriftlichem Vermerk zu Datum und Uhrzeit, komplettiert durch Aufgabe- und Ankunftsstempel. In der Vergangenheit erzielten derartige Belege hohe fünfstellige Beträge, der Ausruf für die anstehende Auktion liegt bei 15.000 Euro.

 

Freimarken Deutsches Reich

Beim Sammelgebiet Deutsches Reich wartet Gert Müller mit einigen besonders attraktiven ungebrauchten Erhaltungen auf. Der orange Wert zu ½ Groschen aus dem April 1872 ist grundsätzlich schon eine Kostbarkeit. Doch aktuell ist ein Viererblock der kleinen Brustschilde im Angebot, farbfrisch, mit tadellosem Originalgummi und Plattenfehler „S in Post mit hellem Punkt“ in Feld 43. Der Ausruf liegt bei 6000 Euro. Ein postfrischer 10-Pfennig-Wert der Krone/Adler in Dunkelrosarot (Katalogisierung: ea), mit frischer Farbe, guter Zähnung und in absolut perfekter Erhaltung startet mit 2000 Euro, geprüft von Jäschke-Lantelme. Die Zwischentype des 2-Mark-Werts aus dem Mai 1902 in ungebrauchter fehlerfreier Erhaltung geht sogar mit 7000 Euro ins Rennen. Diese Freimarken gehören sämtlich zu den Kostbarkeiten des Deutschen Reichs.

Vineta-Provisorium

Ein tarifgerecht frankiertes Streifband mit der halbierten Germania vom deutschen Kreuzer „SMS Vineta“ ist ein weiterer Höhepunkt der Auktion im Mai 2017. Die farbfrische rechte Hälfte mit sehr guter Zähnung machte eine Sendung nach Telgte bei Münster frei. Der Stempel „Kais. Deutsche Marine-Schiffspost N01 2.5.01“ scheint klar auf. Das legendäre Vineta-Provisorium gibt es kaum schöner erhalten, der Ausruf startet folglich bei stattlichen 12.000 Euro. Eine ordentliche Steigerung bei dieser Seltenheit des Deutschen Reichs dürfte nicht überraschen.

Flugpost und Zeppelin

Für Flugpost- und Zeppelin-Experten bietet der Auktionskatalog ebenfalls zwei faszinierende Lose. Eine Abart der Adler-Flugpostmarken aus dem Heftchenblatt vom April 1927 zeigt einen klaren Doppeldruck bei ansonsten sehr guter Zähnung, frischer Farbe und tadelloser ungebrauchter Erhaltung. Dieses äußerst seltene Stück fordert mit 1800 Euro Ausruf förmlich zum Bieter-Duell heraus. Gleiches gilt für die drei Werte zur Chicagofahrt 1933 von Zeppelin LZ 127, die sämtlich als postfrische Viererblocks vom Seitenrand angeboten werden. Zusammen starten die Prachtstücke bei 6000 Euro Ausruf.

 

Lakehurst-Rarität.

Die Katastrophe von Lakehurst am 6. Mai 1937 brannte sich in das kollektive Gedächtnis der Menschheit ein und beendete das Zeitalter der deutschen Zeppelin-Luftfahrt. Geborgene Luftpostsendungen zählen zu den Top-Raritäten der Philatelie. Der angebotene Katastrophenbrief wurde am 1. Mai 1937 in Rotterdam aufgegeben und ist einer von nur 17 bekannten Belegen mit niederländischer Frankatur, die das Unglück überstanden. Das außergewöhnliche Stück stammt aus der legendären Zeppelin-Sammlung von Sir David Roderick Kirch, der sich in den vergangenen Jahren von Teilen seiner Kollektion trennte, weil sie einfach zu umfangreich geworden war. Der künftige Besitzer dieser Lakehurst-Rarität muss davon ausgehen, dass die 8000 Euro Ausruf nur der Anfang einer spannenden Jagd sein werden.

 

Bleibende Werte

Diese kleine Auswahl exquisiter Stücke zeigt einmal mehr anschaulich, welche Schätze der Briefmarken-Geschichte immer wieder auf dem Markt zu finden sind. Solche Briefmarken und Belege werden stets die Fantasien und die Träume ambitionierter Sammler anregen. Sie sind auch abgesehen von Preisen und Auktionsergebnissen zeitlose Kostbarkeiten und werden so wie alle bleibenden Werte niemals an Reiz verlieren.

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