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Höchstpreise für die „One Penny Black“

Februar 2017

 

„One Penny Black“ zu Höchstpreisen

Die „One Penny Black“ gilt unter Sammlern als Legende. Die erste Briefmarke der Welt sein Eigen zu nennen, ist der Traum vieler Philatelisten. Entsprechend groß ist die Nachfrage auf dem Markt. Aktuell bot das Aktionshaus Gert Müller einige ausgesuchte Exemplare an, deren Ausrufe Zuschläge im fünfstelligen Bereich erwarten ließen. Die Auktion fand am 17. und 18. Februar 2017 statt. Unter anderem standen ein perfekt gerandeter ungebrauchter Viererblock sowie das einzig bekannte Exemplar auf einem gedruckten Dienstbrief-Kuvert im Angebot. Die „One Penny Black“ bleibt fest im Kanon der hochwertigen Philatelie verankert.

 

Die erste Briefmarke der Welt - Die Reform des Rowland Hill

Der Vater der Briefmarke, Rowland Hill, erschuf das Postwertzeichen lediglich als Mittel zum Zweck. Im Mittelpunkt seiner 1837 beantragten „Post-Reform“ standen vielmehr die Vereinfachung des Postdienstes und eine Senkung der Preise. Ein einheitliches Tarifsystem und die Entrichtung des Beförderungsentgeltes durch den Versender sollten Abhilfe schaffen. Für die praktische Umsetzung griff Rowland Hill auf eine Idee des schottischen Verlegers James Chalmers zurück, der bereits in den Jahren zuvor mit aufklebbaren Wertzeichen experimentiert hatte. Damit sollte die aufwändige Barzahlung am Postschalter vermieden werden, da die Kunden sich ihre Wertzeichen auf Vorrat kaufen konnten. Hills „Postwertzeichen“ zeigen ein Porträt der britischen Königin Victoria und erschienen in den Wertstufen 1 Penny und 2 Pence, die als Standardbriefporto für Sendungen von einer halben und einer vollen Unze Gewicht dienten. Die Post-Reform des Rowland Hill wurde somit zur Geburtsstunde der Briefmarke.

 

Erfolgsgeschichte Briefmarke

Der Erfolg der „One Penny Black“ und ihrer Schwester, der „Two Pence Blue“, war überwältigend. Binnen Jahresfrist erhöhte sich das Postaufkommen um das Dreifache. Vor der Einführung der Briefmarke war der Postdienst so teuer gewesen, dass sich einfache Bürger diesen Luxus selten leisteten. Jetzt war er für jedermann erschwinglich. Die britische Postverwaltung musste zwar anfangs deutliche Gewinneinbußen hinnehmen, mittel- und langfristig erwies sich die Briefmarke aber als herausragende Erfolgsgeschichte. Das Beispiel machte bekanntlich Schule, und zahlreiche Nationen folgten dem Vorbild der „Post-Reform“.

Besondere Erhaltungen begehrt

Alltägliche Gebrauchsgegenstände werden selten mit besonderer Wertschätzung bedacht. Die Freude am Sammeln von Briefmarken musste sich erst entwickeln. Bis dahin waren Postwertzeichen lediglich Alltagshelfer und keine Wertgegenstände. Umso begehrter sind besondere Erhaltungen der „One Penny Black“, wie beispielsweise ungebrauchte Exemplare. Auch Paare erzielen in einwandfreier Erhaltung ordentliche Preise. Viererblocks zählen hingegen zu den Top-Raritäten unter den europäischen Briefmarken. Unter den vom Auktionshaus Gert Müller angebotenen Raritäten befindet sich ein herausragendes Stück, das diese Merkmale trefflich vereint.

 

Ein ungebrauchter Viererblock

Laut Katalog des traditionsreichen Londoner Briefmarkenhändlers wird der Wert des angebotenen ungebrauchten Viererblocks auf sagenhafte 140.000 Britische Pfund (ca. 165.000 Euro) beziffert. Perfekt gerandet, auf der rechten Seite sogar mit einem Teil der Nachbarmarke, ist dieses Exemplar der „One Penny Black“ ein wahres Prachtexemplar. Der Originalgummi ist weitgehend komplett erhalten, und die Farbe scheint frisch auf. Der Block hat bereits eine eigene philatelistische Geschichte und war Bestandteil bedeutender Sammlungen. Das erste Fotoattest stammt von der Royal Philatelic Society aus dem Jahre 1944. Ein aktuelles Attest der Philatelic Traders Society von 2012 liegt ebenfalls vor. Der Ausruf dieses Schmuckstücks von 40.000 Euro versprach ein spannendes Bieterduell. (Ende Gebotsabgabe: 19.03.2017)

Der einzige seiner Art

Das zweite Stück ist ein Dienstbrief, frankiert mit einer Einzelfrankatur der „One Penny Black“ und echtgelaufen im Londoner Ortsverkehr. Solche dienstlichen Schreiben mit der ersten Briefmarke der Welt sind allein wegen der damals geltenden Beförderungsbestimmungen schon eine Seltenheit. Das verwendete Kuvert weist jedoch eine einzigartige Besonderheit auf: Es handelt sich um einen bedruckten Umschlag des Kriegsministeriums. Alle anderen erhaltenen Stücke tragen handschriftliche Absendervermerke. Dieser Dienstbrief ist somit der einzige seiner Art. Die Briefmarke selbst ist farbfrisch und voll- bis breitrandig und wurde mit einem sauberen Malteserkreuz entwertet. Der Ausruf des Auktionshauses liegt bei 25.000 Euro. (Ende Gebotsabgabe: 19.03.2017)

 

„One Penny Black“ mit Preisspanne

Aufgrund der ungebrochenen Nachfrage bleibt abzuwarten, wie weit sich das Preisniveau der „One Penny Black“ künftig nach oben entwickeln wird. Tatsächlich können Sammler zu durchaus moderaten Preisen ein eigenes Exemplar der Briefmarkenlegende erwerben. Es wird aber dringend geraten, die Erhaltung eines Angebots gründlich zu prüfen. Aufgrund der dichten Anordnung der Briefmarken auf dem Druckbogen, existieren viele Stücke mit deutlich beschnittenem Rand. Eine einwandfreie „One Penny Black“ sollte wegen der breiten Spanne der Erhaltungen und der Preise unbedingt beim Fachhändler des Vertrauens erworben werden.

 

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