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Briefmarken des deutschen Kaiserreichs von 1871 - 1918

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Deutsches Kaiserreich – der Beginn gemeinschaftlicher Briefmarken

Mit der Ernennung Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser begann nicht nur das erste geschichtliche Kapitel in der 74 Jahre währenden Ära des Deutschen Reiches. Zugleich stellt diese Epoche auch den Beginn gemeinschaftlicher Briefmarkenausgaben in Deutschland dar. Lag die Posthoheit vor 1871 in den vielen Einzelstaaten des Landes (Altdeutsche Staaten), war fortan die Deutsche Reichspost für die Briefbeförderung im ganzen Land – mit Ausnahme der Länder Baden, Bayern und Württemberg – zuständig. Die Reichspost ging aus der ehemaligen Norddeutschen Post hervor und nutzte anfangs noch deren Postwertzeichen. Nachdem auch Baden 1872 zugunsten der Reichspost auf eine eigene Postverwaltung verzichtete, erschienen schon bald die ersten gesamtdeutschen Briefmarken.

 

Kleines und Großes Brustschild

 

Zu den legendärsten Briefmarkenausgaben des Deutschen Kaiserreichs gehört zweifelsohne das „Kleine Brustschild“. Diese allererste Briefmarkenserie wurde nach wenigen Monaten durch das „Große Brustschild“ ersetzt. 

Beide Ausgaben umfassten Werte in Groschen- und Kreuzerwährung. Diese Unterscheidung war notwendig, weil es im Kaiserreich zunächst noch unterschiedliche Währungen gab. Im Norden bezahlte man mit dem Taler (1 Taler = 30 Groschen), in Süddeutschland mit Gulden (1 Gulden = 60 Kreuzer). Daher existieren aus dieser Anfangszeit Briefmarken mit der Wertangabe in Groschen und Kreuzer. Mit der Währungsunion 1875 wurden alle neuen Postwertzeichen schließlich in der neuen Reichswährung ausgezeichnet, der Mark (= 100 Pfennige).

 

Motiv eines vereinigten Staates: die Germania

 

Auch die ab 1900 laufend ausgegeben Germania-Freimarken gehören zu den bekanntesten und begehrtesten Sammlerstücken dieser Zeit. Briefmarkenserien mit diesem Motiv erfreuten sich noch nach dem Ende des Deutschen Kaiserreichs – in der Epoche der Weimarer Republik – größter Beliebt- und Langlebigkeit.